Prof. Dr. Stephan Weichert,
Kommunikationswissenschaftler und Publizist, ist Professor für
Journalistik und Studiengangleiter an der Macromedia Hochschule für
Medien und Kommunikation in Hamburg. Seit 2005 arbeitet er zudem an
dem von Lutz Hachmeister gegründeten Institut für Medien- und
Kommunikationspolitik in Berlin, u. a. als Projektleiter des
Forschungsschwerpunkts „Qualitätsjournalismus und Prestige-Presse“
und als Chefredakteur des „Jahrbuchs Fernsehen“. Weichert studierte
Soziologie, Journalistik und Psychologie an den Universitäten Trier
und Hamburg, wo er 2006 mit einer Arbeit über die Darstellung des
11. September im deutschen Fernsehen promovierte. Zuvor war er
mehrere Jahre wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für
Journalistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Hamburg
sowie am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung. Weichert ist
Gründungschefredakteur und Herausgeber des Medienmagazins „Cover“.
Er schreibt regelmäßig für überregionale Zeitungen, Online-Portale
und Fachmagazine (u. a. Süddeutsche Zeitung, Neue Zürcher Zeitung,
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Freitag, Rheinischer Merkur,
sueddeutsche.de, focus.de, Medium Magazin, journalist und epd
medien) und ist Autor sowie Herausgeber diverser Studien und
Fachbücher über Journalismus und Kommunikation. Von ihm zuletzt
erschienen: Das Verschwinden der Zeitung? Internationale Trends und
medienpolitische Problemfelder (Berlin 2009):
Friedrich-Ebert-Stiftung; gem. mit Leif Kramp) und Journalismus in
der Berliner Republik. Wer prägt die politische Agenda in der
Bundeshauptstadt? (Wiesbaden 2008: Netzwerk Recherche e.V.; gem.
mit Leif Kramp). Im Sommer 2008 war Weichert Stipendiat der
FAZIT-Stiftung und Visiting Fellow an der Graduate School of
Journalism der Columbia University, New York. Er ist Mitglied der
Jury des Adolf-Grimme-Preises und war bis Mitte 2008 Dozent an
verschiedenen Hochschulen und Ausbildungseinrichtungen, u. a. an
der Hamburg Media School, der Adolf Grimme Akademie und der RTL
Journalistenschule. Seine Lehr- und Forschungsschwerpunkte
umfassen: Qualitätsjournalismus und Prestige-Presse, Medienpolitik,
Medienjournalismus, Krisenkommunikation.

Dr. Christian Zabel (geb. 1976) ist Assistent des
Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom AG. Zuvor war er bis
Oktober 2008 Leiter Forschung und Beratung bei der HMR
International in Köln und arbeitete als freier Journalist (u.a. für
ZDF, SZ, NZZ, epd medien). Christian Zabel studierte als Stipendiat
der Studienstiftung des Deutschen Volkes Journalistik und
Volkswirtschaftslehre in Dortmund und Brüssel und hält einen
Abschluss als Master of Public Administration der
Sciences-Po/Paris. Während des Studiums integriertes Volontariat
beim ZDF. Er promovierte an der TU Dortmund mit einer Arbeit über
den Innovationswettbewerb in der Fernsehproduktion. Seine
Forschungsschwerpunkte: Wettbewerb im TV-Sektor,
Innovationsmanagement und Online-TV-Produktion. Zabel lehrt an
verschiedenen Hochschulen und Ausbildungseinrichtungen (u.a.
Hamburg Media School, RTL Journalistenschule, BiTS Iserlohn, FH
Wilhelmshaven, Kölner Filmhaus). Zuletzt erschienen (Auswahl):
„Innovationswettbewerb und TV-Formathandel. Potenziale und
Limitationen von Sendungsadaptionen im deutschen Fernsehmarkt“ (in:
Medienwirtschaft, zus. mit Katja Lantzsch, 2009), „The Show must go
online. Potenziale der Online-Produktion“ (HMR International,
2008), „Wettbewerb im TV-Produktionssektor. Produktionsprozesse,
Innovationsmanagement und Timing-Wettbewerb“ (VS-Verlag, 2008) und
„Die Alpha-Journalisten. Deutschlands Wortführer im Portrait.“
(hrsg. zusammen mit Stephan Weichert, von Halem 2007)