Geboren 12. Mai 1949 in Brühl/ Rheinland.
1969 Volontariat beim Stader Tageblatt, danach freier Journalist in Eichstätt; 1973 bis 1978 Westfälische Rundschau in Dortmund. Stationen: Lokalredaktion, Politik, Reporter; 1979 Wechsel zum Nachrichtenmagazin Der Spiegel, Leyendecker ist dort zunächst Korrespondent in Düsseldorf, dann einer der Büro-Leiter in Bonn, später Spiegel-Autor und Leiter des Ressorts für besondere Aufgaben; seit Juli 1997 Leitender Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung.
Leyendecker ist seit 1972 verheiratet, hat fünf Kinder und sechs Enkelkinder.
Veröffentlichungen
Lesebuch für Schreiber: Vom richtigen Umgang mit der Sprache und von der Kunst des Zeitungslesens. Frankfurt am Main, Fischer Verlag 2005 (zusammen mit Rudolf Gerhardt)
Die Lügen des Weißen Hauses: Warum Amerika einen Neuanfang braucht. Reinbek, Rowohlt Verlag 2004
Die Korruptionsfalle: Wie unser Land im Filz versinkt. Rowohlt Verlag, Reinbek 2003
Helmut Kohl, die Macht und das Geld. Göttingen, Steidl Verlag 2000 (zusammen mit Heribert Prantl und Michael Stiller)
Reiche Steffi, armes Kind: Die Akte Graf. Hamburg 1996 (zusammen mit Klaus Brinkbäumer und Heiner Schimmöller)
Mafia im Staat. Deutschland fällt unter die Räuber. Göttingen, Steidl Verlag 1992
Exporteure des Todes. Deutscher Rüstungsskandal in Nahost. Göttingen, Steidl Verlag 1990 (zusammen mit Richard Rickelmann)
Das Lambsdorff-Urteil. Göttingen, Steidl Verlag 1988 (als Herausgeber)
Bruder Johannes: Herausforderer Rau. Reinbek, Rowohlt Verlag 1986 (zusammen mit Wolfram Bickerich, Jürgen Leinemann)
Auszeichnungen (Auswahl)
2006 Erich-Fromm-Preis, gemeinsam mit Heribert Prantl
2004 Gustav-Heinemann-Bürgerpreis
2003 Sonderpreis der Stiftung »Freiheit der Presse«
2001 Sonderpreis »Wächterpreis der Deutschen Tagespresse«
2000 »Aufrechter Gang« des Landesverbandes der Grünen NRW