Geboren 30. Juli 1953 in Nittenau/Oberpfalz.
1974 Beginn des Studiums der Rechtswissenschaften, Geschichte und Philosophie in Regensburg, juristisches Referendariat und parallel dazu journalistische Ausbildung; 1981 bis 1987 arbeitet Prantl als Richter an verschiedenen bayerischen Amts- und Landgerichten sowie als Staatsanwalt; 1988 wechselt Prantl den Beruf und geht als Redakteur zur Süddeutschen Zeitung; 1992 Prantl wird stellvertretender Ressortleiter Innenpolitik; seit 1995 ist er Chef des Ressorts Innenpolitik der Süddeutschen Zeitung.
Veröffentlichungen
Kein schöner Land – Die Zerstörung der sozialen Gerechtigkeit. Droemer Verlag, München 2005
Hans-Jochen Vogel im Gespräch mit Heribert Prantl: Politik und Anstand. Warum wir ohne Werte nicht leben können. Herder Verlag, Freiburg/Basel/Wien 2005
Verdächtig – Der starke Staat und die Politik der inneren Unsicherheit. Europa Verlag, Hamburg 2002.
Juristisches Zeitgeschehen 2000 in der Süddeutschen Zeitung. Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2001 (als Herausgeber zusammen mit Thomas Vormbaum, auch Jahre 2001-2004)
Rot-Grün – Eine erste Bilanz. Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 1999.
Helmut Kohl, die Macht und das Geld. Steidl Verlag, Göttingen 2000 (zusammen mit Hans Leyendecker, Michael Stiller)
Sind wir noch zu retten? Anstiftung zum Widerstand gegen eine gefährliche Politik. Carl Hanser Verlag: München/Wien 1998.
Wehrmachtsverbrechen. Eine deutsche Kontroverse. Hoffmann und Campe Verlag: Hamburg 1997 (als Herausgeber)
Deutschland – leicht entflammbar. Ermittlungen gegen die Bonner Politik. Carl Hanser Verlag: München/Wien 1994.
Die journalistische Information zwischen Ausschlussrecht und Gemeinfreiheit. Eine Studie zum so genannten Nachrichtenschutz, zum mittelbaren Schutz der journalistischen Information durch § 1 UWG und zum Exklusivvertrag über journalistische Informationen. Verlag E.u.W. Gieseking: Bielefeld 1983.
Auszeichnungen
2006 Erich-Fromm-Preis, gemeinsam mit Hans Leyendecker
2004 Rhetorikpreis für die Rede des Jahres 2004 verliehen von der Eberhard-Karls-Universität Tübingen
2001 Theodor-Wolff-Preis in der Kategorie »Essay« für den Beitrag »Lob der Provinz«, Süddeutsche Zeitung am 1./2. April 2000
1999 Siebenpfeiffer-Preis
1996 Kurt-Tucholsky-Preis für literarische Publizistik
1994 Geschwister-Scholl-Preis
1992 Pressepreis des Deutschen Anwaltvereins
1989 Leitartikelpreis der Pressestiftung Der Tagesspiegel in Berlin
1983 Wissenschaftspreis der Universität Regensburg und des Hauses Thurn und Taxis für die Rechts- und Wirtschaftswissenschaften