Geboren am 5. September 1959 in Wiesbaden.
Studium der Germanistik, Anglistik und Philosophie in Heidelberg und Cambridge; 1988 Promotion zum Dr. phil.; 1985 bis 1988 Feuilletonredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung; 1989 bis 1993 Leiter der Redaktion Literatur und literarisches Leben; seit 1994 Herausgeber der FAZ mit Zuständigkeit für das Feuilleton; 2000 Schirrmacher eröffnet die Biotechnologie-Debatte; 2001 Die von Schirrmacher initiierte Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung kommt auf den Markt; 2002 Schirrmacher richtet einen öffentlichen Brief an den Schriftsteller Martin Walser, in dem er erklärt, das dessen Roman Tod eines Kritikers nicht in der FAZ vorabgedruckt werde, weil darin der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki unverhohlen angegriffen werde; 2004 Mit seinem Buch Das Methusalem Komplott greift er in die Demographie-Debatte ein; 2006 In seinem bislang letzten Buch Minimum befasst sich Schirrmacher mit der Bedeutung der Familie in der Gesellschaft und erzielt erneut einen Sachbuch-Bestseller.
Schirrmacher ist verheiratet und hat ein Kind.
Veröffentlichungen
Minimum. Vom Vergehen und Neuentstehen unserer Gemeinschaft. München, Karl Blessing Verlag 2006
Das Methusalem-Komplott. München, Karl Blessing Verlag 2004
Schirmacher (Hrsg.): Marcel Reich-Ranicki. Sein Leben in Bildern. Eine Bildbiographie. Stuttgart, DVA 2000
Schrift als Tradition. Die Dekonstruktion des literarischen Kanons bei Kafka und Harold Bloom. Gesamthochschule Siegen, Dissertation, 1987, II, 180 S.
Auszeichnungen
2004 »Journalist des Jahres« (verliehen durch das Medium Magazin
2004 Goldene Feder für »Das Methusalem-Komplott«
2004 Corine-Sachbuch-Preis für seinen Bestseller »Das Methusalem-Komplott«