Claudius Seidl: Der Komponist



Geboren 1959 in Würzburg, aufgewachsen in Bamberg und in München.

Ab 1977 studierte Seidl in München Theater-, Kommunikations- und Politikwissenschaft sowie Volkswirtschaftslehre. Mehr gelernt hat er aber im Münchner Filmmuseum, bei Enno Patalas, Frieda Grafe und Fritz Göttler: Filmgeschichte nämlich; seit 1983 schrieb er Filmkritiken, erst nur für die Süddeutsche Zeitung, dann auch für Die Zeit und Tempo; 1990 bis 1996: Kulturredakteur beim Spiegel, davon die meiste Zeit Chef eines kleinen Ressorts für Jugend, Gesellschaft, Pop; 1996 bis 2001: Stellvertretender Feuilletonchef der Süddeutschen Zeitung; seit 2002: Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Seidl ist verheiratet und lebt in Berlin und München.


Veröffentlichungen

Schöne junge Welt – Warum wir nicht mehr älter werden. München, Goldmann 2005

Der kleine Meinungsführer. 60mal Pro und Contra zu den wirklich wichtigen Dingen im Leben. Frankfurt, Frankfurter Allgemeine Buch 2004

Hier spricht Berlin – Geschichten aus einer barbarischen Stadt. Köln, Kiepenheuer und Witsch 2003 (zusammen mit anderen)

Männer essen Fleisch, Frauen essen Gemüse. Köln, Kiepenheuer und Witsch 2000

München. München, Bruckmann 2000 (zusammen mit Günter R. Müller)

Das wilde Leben. Hamburg, Hoffmann und Campe 1995 (zusammen mit Uschi Obermaier)

Gnadenlos glücklich. München, Deutscher Taschenbuch Verlag 1995 (zusammen mit Andrea Parr)

Billy Wilder. Seine Filme – sein Leben. München, Heyne 1988

Der deutsche Film der fünfziger Jahre. München, Heyne 1987